Über mich

Herzlich Willkommen auf meiner Seite!

Mein Name ist Dirk Leiß,

in diesem Blog möchte ich in Zukunft auf mich und meine Arbeit als freier Fotograf aufmerksam machen.

Der Anfang

Vor einigen Jahren entdeckte ich durch den gemeinsamen Urlaub mit einem Freund die Liebe zur Fotografie. Schnell war die erste, einfache Ausrüstung gekauft und es konnte losgehen. Zunächst mit eher dürftigen Schnappschüssen aus dem Alltag. Durch ständige Praxis und Kontakt zu Profis, sowie einigen Kursen an den Volkshochschulen der Region wurde ich immer zufriedener mit den Ergebnissen bis die Technik an ihre Grenzen stieß. Eine neue Ausrüstung musste her. Nach einer Weile stellte ich mir die Frage, ob es nicht möglich wäre mit diesem teuren Hobby auch ein bisschen Geld zu verdienen, zumindest um sich von Zeit zu Zeit neue Objekt(iv)e der Begierde leisten zu können. Also ging ich her und bot meine Leistungen als Hobbyfotograf an.

Der erste Crash

Irgendwann wurde ich durch einen anderen Fotografen auf etwas ruppige Art darauf aufmerksam gemacht, dass ich das in dieser Form überhaupt nicht legal anbieten dürfe. Er ließ es sich auch nicht nehmen eine Beschwerde bei der örtlichen Handwerkskammer einzureichen. Dies erfuhr ich durch einen Anruf meinerseits, wobei man mich höflich über Rechte und Pflichten aufklärte.

Was nun?

Ich trat die Flucht nach vorne an und beschloss alles zu legalisieren. Eintragung in die Handwerksrolle, Gewerbeanmeldung, Finanzamt, Mitteilung an den Arbeitgeber usw… Der typisch deutsche Verwaltungskram, den ich so gefürchtet hatte.

Alles legal. Wo sind die Kunden?

Aller Anfang ist schwer. Ein aufstrebender Hobbyknipser unter echten und selbsternannten Vollprofis. Puh! Wie soll ich da bestehen? Keine Referenzen, wenig Erfahrung, Ausstattung im Mittelmaß. Aber dennoch trauten sich einige Kunden meine Leistungen in Anspruch zu nehmen. Mancher Auftrag brachte tolle Ergebnisse bei miserabler Bezahlung, ein anderer war gut bezahlt, dennoch zweifelte ich selbst an der Qualität meiner Bilder. Ich war jedesmal erleichtert, wenn wenigstens der Kunde zufrieden war. Mittlerweile befindet sich meine Ausrüstung auf Profiniveau und ich selbst bezeichne mich als 80% – Profi mit aufsteigender Tendenz.

Kunden, Geld und war da noch was?

So hangle ich mich nun von Auftrag zu Auftrag, kaufe Ausrüstung, und freue mich über mein kleines Guthaben auf dem Konto. Ideen habe ich viele und bis jetzt bin nicht spezialisiert, weil mir irgendwie alles Spaß macht und ich trotz teilweise dürftiger Erfahrung mutig (schweissnass an manchem Tag) alles annehme, was ich kriegen kann. Das Spektrum reicht von Architektur, Produkt- und Messefotografie über Taufe und Hochzeit nun sogar bis zur Kindergartenfotografie. Ich denke man muss einmal alles gemacht haben, um sich irgendwann auf bestimmte Bereiche spezialisieren zu können.

Irgendwann bemerkt man plötzlich wie viel unerwartete Kosten auf einen zukommen. Zur Ausrüstung kommt die Versicherung derselben, Kosten für Internetauftritt, Anzeigen, das Basteln einer eigenen Fotobox zur Vermietung bei steigenden Anforderungen der Kunden. Und dann auch noch die Steuererklärung. Eine meiner unbeliebtesten Tätigkeiten. Alleine bei dem Wort „Steuererklärung“ läuft mir mehr als ein Schauer über den Rücken. Zum Glück hatte ich Hilfe von einem netten Nachbarn und tatsächlich ließ sich dieses unliebsame Thema an einem Nachmittag abarbeiten.

Lob und Tadel

Als Dienstleister freut man sich über das Lob der Kunden. Selbstverständlich läuft nicht immer alles rund. Man macht Fehler, der Stil entspricht nicht dem, was sich der Kunde vorgestellt hat und andere Unglücke. Glücklicherweise sind die Rückmeldungen bisher größtenteils positiv und obwohl ich mich „noch“ nicht als Vollprofi sehe, konnte ich doch schon viele passable Ergebnisse abliefern. Nicht zuletzt unterstützt durch meine Frau, die in ihrer unendlichen Geduld bisher alle meine Experimente zumindest geduldet hat und mich bei diesem auch tatkräftig unterstützt, indem sie ihr kritisches Auge über meine Arbeiten schweifen lässt. Danke! Ich liebe Dich!

Warum dieser Blog?

Ganz einfach! Er ist die günstigste Möglichkeit meine Arbeit zu zeigen und sich teures Webdesign zu sparen.

Also Wünsche ich dem geneigten Zuschauer, viel Spaß beim Betrachten!